Info: Methoden
GeoSomatik
1. Heilsame Räume bauen
Für all die Räume, die nachhaltig zur Entstehung und zur Erhaltung von Gesundheit beitragen sollen wie Kitas, Schulen, Wellnesshotels, Rehakliniken etc.Der Medizinsoziologe Antonovsky fragte in den 1970er Jahren danach wie Gesundheit entsteht und prägte den Begriff der „Salutogenese“, im Gegensatz zur Pathogenese, welche nach den Ursachen zur Entstehung von Krankheit fragt. Gesundheit definiert sich demnach als Prozeß, welcher sich aus dem Gefühl von Kohärenz, d.h. der Stimmigkeit und Sinnhaftigkeit des körperlichen, seelischen und geistigen Lebensumfeldes heraus ergibt.
Was also kann der Raum an sich zur Gesundheit beitragen? Gibt es gesunde, gar heilsame Räume? Reicht es, dazu einfach nur die „Störer“ zu vermeiden? Die Symptome zu behandeln? Und gibt es Möglichkeiten, gesundheitsfördernde Prozesse in Architektur zu übersetzen?
Ja, die gibt es! Denn wenn wir Gesundheit als einen ganzheitlich wirksamen Prozeß verstehen, als eine fließende, systemische Einheit, welche sowohl die Selbstregulationsmechanismen des Menschen als auch dessen Bedürfnis nach innerer und äußerer Stimmigkeit umfaßt, dann merken wir, daß es verschiedenste räumliche Ebenen der positiven Einflußnahme gibt.
Z.B. können raumenergetische Maßnahmen grundsätzliche Vitalität im Raum aufbauen und damit als Grundlage zur primären Prävention dienen. Raumpsychologische Ansätze und eine bewußte Farb- und Materialwahl vermitteln sinnlich Sinn, u.s.w.
Reha-Kliniken können mit therapeutischen Gebäudekonzepten nicht nur Symptome bekämpfen, sondern Gesundungsprinzipien in den Raum bringen. Ihnen Raum geben. So das die spezifischen, biologischen Heilungsprozesse räumlich gefaßt zu Raumgesten werden; zum Raum, in dem das Gesunden zur Grundform im Grundriß wird. Damit der äußere Raum heilend auf den inneren Raum wirken kann. Der dadurch zu einem ganzheitlich wirksamen, salutogenen Raum wird.
Kindergärten können Räume bieten, die tatsächlich ganzheitlich bilden, weil deren Formen, Kubaturen und Raumgesten archetypische KinderKörpergesten aufgreifen – von Kindern, die sich mit Herz, Hirn und allen Sinnen ihre Welt erobern.
WellnessHotels können tatsächlich heilsame Räume bieten, in denen sich nicht nur die Körper, sondern auch Geist und Seele der Gäste erholen … all dies ist möglich mit der GeoSomatik als angewandter Psychosomatik des Raumes.
2. BauBiologie - die Störer
Baubiologische Probleme sind heute meßtechnisch nachzuweisen und zu beheben. Nun könnten Kunde und Baubiologe zufrieden sein, bliebe da nicht oftmals die Frage nach dem tieferen Grund der Belastung im Raume stehen ... die angewandte Geomantie denkt und fühlt hier weiter. Fragt nach dem „warum“ des Phänomens, nach dessen tieferem Sinn im Kontext des Lebensumfeldes, nach dessen „Resonanz“ im Leben des Kunden („was hat das mit mir zu tun?“) – um schließlich ganzheitliche, und damit nachhaltige Lösungen anbieten zu können. Denn: was der Medizin die Psychosomatik, ist der ganzheitlichen Baubiologie die Geosomatik.Beispiele:
Elektrosmog
- Stehen Sie im Leben und Beruf ständig „unter Strom“?
- Suchen Sie eine unbewußte Kompensation für einen Mangel an Aktivität?
- Sind Sie ein „elektrischer Typ“ und müssen sich „aufladen“?
Wohngifte
- Aus welchen Materialien besteht Ihre “3. Haut“, das Haus?
- In welchen Hausbereichen steckt das inhärente Gift? In der Basis des Wohnraumes - im Boden, im Dach, den Wänden? Und gibt es eine körperliche oder thematische Entsprechung bei Ihnen?
Schimmel & Co
- Was macht da aus den Tiefen heraus auf sich aufmerksam? Und wo?
- Ist Schimmel ein Zeiger für Nachlässigkeit? Mangelnde Pflege?
- Ein Zeichen für Stagnation und mangelnden Kontakt zur Außenwelt?
