Gestaltung die gut tut!
Büro: Öffentlicher Raum

Ganzheitliche Kommunalentwicklung

 

Kommunalentwicklung & öffentlicher Raum

Heimat ist Leben MIT dem Ort! Dörfer, Städte und Gemeinden sind eng mit der sie umgebenden Landschaft, Kultur und Geschichte verknüpft. Gleichermaßen eng sind sie mit den Menschen, die in ihnen leben verbunden.

Was denken diese über ihre Stadt, wie fühlen sie sich darin und wo - bzw. womit identifizieren sie sich? Denn eine Stadt ist weit mehr als nur eine Ansammlung von Straßen und Häusern ... ich betrachte Gemeinden und Städte daher eher als sich wechselseitig belebende Organismen im Raum, als lebendige Wesen, die atmen und in denen Leben pulsiert, die ein ganz eigenes Wesen aber auch ihre Wehwehchen haben können.

Früher prägte die Gestaltung des öffentlichen Raumes – mit dem zentralen Marktplatz, dem Brunnen, der Dorflinde, dem Rathaus, der Kirche sowie der Gastwirtschaft – gemeinschaftsstiftend das Alltagsleben der Bürger. Quasi Ankerpunkte des eigenen Seins im Alltag. Heute haben neue Wohn- und Gewerbegebiete, sowie der Ausbau überregionaler Verkehrswege häufig das Heimat schaffende Identitätsgefühl vieler Gemeinden in den Hintergrund treten lassen.
Auch die Flurbereinigung schuf neue, landwirtschaftliche Strukturen. Wobei allerdings hier, wie auch innerorts die natürlich vorhandenen Energiestrukturen der Landschaft (als eben "die" bevorzugten Standorte für Kirchen, Marktplätze oder Brunnen, wie auch für alte Wege, Feldkreuze und markante Bäume) oft durcheinander geraten sind. Viele dieser alten „Land Marker“ sind gar wegrationalisiert worden. Damit sind jedoch viele Elemente aus unserem Lebensraum verschwunden, die Brauchtum und Geschichte lebendig erhielten und den Menschen persönliche Anknüpfungspunkte zwischen ihrer Biographie und der sie umgebenden Landschaft boten.
Die Alten sprechen noch davon, doch die Jungen finden immer wenig Bezug. Und die Neuen tun sich schwer mit der Integration.
 

Die vergessenen Kräfte des Ortes wecken!

Eine zukunftsfähige Gemeindeentwicklung plant von innen nach außen, von den Menschen aus in den Raum hinein. Eine nachhaltige Stadtplanung orientiert sich, meiner Meinung nach, nicht nur an wirtschaftlichen Strukturdaten, sondern belebt die Stadt - unter bewußtem Einbezug der gewachsenen, weichen Stadtortfaktoren. Vielfach werden diese aber bedenkenlos zugeschüttet oder abgeholzt. Als "Sperenzchen" abgetan.  Dennoch: es wird Zeit zu erkennen ... alte Bäume, alte Brunnen, die bergende Form eines alten Kopfsteinpflasterplatzes ... wie auch das energetische Gefüge der Landschaft sowie alte, gewachsene Siedlungsstrukturen bergen große Schätze für eine moderne Gemeinde!

Interdisziplinäre, ganzheitliche Planungsprozesse sowie einfühlsame Gestaltungen im öffentlichen Raum, die diese natürlichen Ressourcen erkennen und bewußt integrieren könnten diese Schätze für Ihre Gemeinde heben. D.h hier gilt es gerade im Bereich der Kommunalentwicklung noch Pionierarbeit zu leisten!


Ihr nachhaltiger Nutzen als Gemeinde:

  • stärkt das Heimatgefühl und die Ortsverbundenheit
  • fördert den Zusammenhalt einer starken Gemeinschaft
  • erleichtert die Integration der Zugezogenen
  • schafft Perspektiven für die Jugend im Ort
  • unterstützt das nachhaltige Florieren der Wirtschaft
  • steigert die touristische Attraktivität
 
 
Ich freue mich auf ein Gespräch über die besonderen Anliegen, Bedürfnisse und Ziele Ihrer Gemeinde und darauf, die Ihnen nutzbaren Möglichkeiten aufzuzeigen.

 

Bsp: alternatives Konzept für das Grünprojekt 2010 in Horb,

entwickelt in Zusammenarbeit mit der Architektin und Stadtplanerin Sabine Rothfuß. Eine Arbeit, die als Anregung verstanden sein will, die bekanntermaßen besondere Schönheit und die Potentiale der Stadt Horb nachhaltig weiterzuentwickeln. Die kommunalen Entscheidungsträger in Horb/N. entschieden sich für herkömmliche Lösungen.

Alternativ Konzept 1 Alternativ Konzept 2 Alternativ Konzept 3 Alternativ Konzept 4

 Begegungen in Horb/Alternativkonzept