Atelier: Projekte & Objekte
Natur Events & Land Art -
Natur im Dialog mit Mensch und Raum
| Mater-Materie-Matrix 2009/2010 | Structures in Space 2008 | Akustik Aktion 2007 | Alpha & Omega 2006 |
Eine intakte, natürliche Umwelt ...
und der Mensch lebt in ihr und mit ihr statt nur von ihr ... reine Utopie? Wie finden wir jenseits unseres rationalisierten Lebens zu neuen Formen des lebendigen Dialogs mit der Natur, die doch Basis unser aller Sein ist? Ein Dialog, der auf Werten wie gegenseitiger Achtsamkeit, Respekt und Anerkennung beruht? Wie öffnen wir die Herzen des „Homo Technicus“? Und wie erreichen wir ein umfassendes Umdenken, statt die globalen Technikfolgen mit immer neuer Technik zu bekämpfen?
Konzept „Mater – Materie - Matrix“ – Ideogramme im Raum 2009/10
- Mater: lat. Mutter, Mutterstamm, Stammland, alte Heimat, Schöpferin, Urheberin, Quelle.
- Materie: lat. Urstoff, Stoff, Grundstoff der Dinge, auch Bauholz, Nutzholz, Material. Bezeichnete ursprünglich die „Mater“, den hervorbringenden und nährenden Teil des Baumes.
- Matrix spätlat. Gebärmutter, Gebärerin; Matrize, Urformel, in der Informatik ein n-dimensionales Feld; in der Biologie die Zwischenzellsubstanz.
"Structures in Space" - der rote Faden einer Landschaft 2008
geplantes Land Art Projekt im alten Park von Bad Niedernau. Nicht umgesetzt.
Alte naturräumliche Kraftstrukturen, ein ehemaliges NS Genesungsheim, ein alter Brunnen. Den roten Faden eines Kraftortes sichtbar, erlebbar, spürbar machen.![]()
"Akustik Aktion" - die Vertonung eines technisierten Kraftortes 2007
Kann man Natur vertonen? Kann man dass, was der Mensch heutzutage mit der Natur macht vertonen? Gerade in Zeiten des Klimawandels … Und: wenn alles Schwingung ist, kann man die Schwingungsmuster einzelner Orte erfassen, harmonische und weniger harmonische? Sie einander gegenüberstellen, erfahrbar, hörbar und fühlbar machen? Und wem ist heutzutage noch wirklich bewusst, wie sehr menschliches Leben tatsächlich mit den vielfältigen, natürlichen Schwingungsprozessen verbunden ist?
Ein ungewöhnliches Klangprojekt macht hörbar, was immer da ist, nur unsere Ohren sonst nicht hören. Und es verbindet das Staunen mit dem Erkennen. Ein vertonter Kraftort? Musikalisches, menschliches Erbgut? Technischer Beat des Handymastes? Und vor allem: wie klingt das zusammen, dort, an dem Ort um den es geht? Abends, wenn die Natur dunkler und stiller wird und wir Menschen leise lauschen ... dann hören wir etwas, was auch sonst immer da ist, nur unsere Ohren sonst nicht hören ... und dürfen das Ausmaß menschlicher Eingriffe in das ökologische Gleichgewicht anfangen zu ahnen.
„Alpha & Omega“/Strukturen im Stadtraum 2006
